top of page

Gravel Bikes – ein Hype oder ein solider Trend?

Gravel Bikes sind aktuell überall präsent. Vom kleinsten bis zum grössten Hersteller – seit gut zwei Jahren hat praktisch jeder ein Gravel Bike im Sortiment. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Ist das nur ein Hype oder steckt mehr dahinter? Genau dieser Frage gehen wir hier auf den Grund.















Woher kommt das Gravel Bike?

Der Begriff „Gravel“ beschreibt eine Mischung aus Reiserad, Rennrad und Querfeldeinrad. Eingesetzt wird es vor allem als Reiserad bzw. für Bikepacking.

Vom Reiserad übernimmt es die Möglichkeit, Gepäck zu transportieren. Vom Rennrad kommt die sportlichere Sitzposition, und vom Querfeldeinrad die Geländetauglichkeit. Teilweise sind auch Einflüsse aus dem Mountainbike-Bereich erkennbar.













Wofür ist ein Gravel gedacht?

Das Gravel Bike ist ein echter Allrounder für sportliche Touren. Es erweitert den Einsatzbereich deutlich – von Asphalt bis hin zu einfachen Wald- und Wiesenwegen.

Es ist nicht dafür gedacht, ein Mountainbike im anspruchsvollen Gelände zu ersetzen oder ein Rennrad auf schnellen Passfahrten. Es kann aber durchaus dazu führen, dass jemand sein Rennrad oder sein Hardtail gegen ein Gravel eintauscht. Typisch ist eine semisportliche Sitzposition. Moderne Gravel Bikes bieten Platz für Reifen von ca. 38 mm bis über 50 mm Breite. Zudem verfügen sie über zahlreiche Befestigungspunkte (Inserts) am Rahmen und an der Gabel, um Gepäck sauber und stabil zu montieren. Alternativ lässt sich Gepäck auch mit Klett oder Riemen befestigen funktional, aber oft weniger stabil und mit dem Risiko von Scheuerstellen am Rahmen.












Wo macht ein Gravel Sinn – und wo nicht?

Gravel Bikes lassen sich auf fast allen Untergründen fahren. Am wohlsten fühlen sie sich jedoch auf kiesigen, festen Naturwegen oder auf rauem Asphalt.

Weniger geeignet sind sie für schnelle, sportliche Passfahrten in der Rennradgruppe oder für technisch anspruchsvolle Trails im Mountainbikestil.

Kurz gesagt: Ein Gravel kann fast alles, ist aber weder ein reines Rennrad noch ein echtes Mountainbike. Gerade in Regionen wie Ob- und Nidwalden bietet es eine neue Freiheit. "Nicht immer nur Strasse, aber auch nicht immer die härtesten Trails." Wer gerne unterwegs ist, findet im Gravel Bike den idealen Begleiter – egal ob für Feierabendrunden, Tagestouren oder mehrtägige Bikepacking-Abenteuer.

Und ja – es kann auch einfach ein Trainingsgerät sein.













Was macht beim Gravel keinen Sinn?

;-) Vieles und gleichzeitig nichts.

Für uns steht beim Gravel der puristische Ansatz im Vordergrund: keine Federelemente. Eine absenkbare Sattelstütze oder auch eine elektrische Unterstützung können sinnvoll sein je nach Einsatz.

Bei den Komponenten gilt: Der Kunde entscheidet, was er für seine Abenteuer braucht. Beim Rahmenmaterial reicht die Bandbreite von Stahl über Titan und Aluminium bis hin zu Carbon – je nach Einsatzgebiet, Anspruch und Budget. Und ganz ehrlich…

Ob ein Gravel wirklich zu dir passt, merkt man meist nicht auf dem Papier, sondern im Gespräch und spätestens auf der ersten Fahrt.


Wenn du dir unsicher bist, lohnt sich ein genauer Blick auf deine Touren, deine Erwartungen und auch darauf, was du heute vielleicht zu kompliziert löst. Genau dort liegt oft die Stärke des Gravel Bikes.


Wir helfen dir gerne, das für dich passende Setup zu finden – unabhängig davon, ob es am Ende ein Gravel wird oder eben nicht.

 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kommentare


fusion_mailsignatur_edited.png

Fusion World GmbH

Steinhausstrasse 4

6055, Kägiswil,

Schweiz

+41 41 671 00 30

  • Instagram

Öffnungszeiten

1. Oktober bis 31. März Mo. bis Fr. 14 - 19 Uhr

1. April bis 30. September Mo. 14 - 19 Uhr

Di. bis Fr. 10 - 12 Uhr und 14 - 19 Uhr

 

© 2035 by Fusion World GmbH. Powered and secured by Wix 

 

bottom of page